Good morning ladies and gentlemen…this is your captain
speaking ... We
have started our descent and will be landing shortly. Please return to your
seat and switch of all electronic equipment until we have reached our final
parking position... Diese Ansage und weitere
dieser Art werden noch auf mich zukommen, denn ich bin seit fast 2 Wochen in
Australien. Wie ihr somit unschwer erkennen könnt, schreibt hier nicht die Frau
Hellmich sondern die Isa. Mir wurde nämlich die Erlaubnis und gleichzeitig der
Befehl erteilt einige Zeilen zum Besten zu geben. Jenny:
Na mein Blog kann mal wieder ein bisschen Abwechslung gebrauchen und auch eine objektive
Beobachterin soll doch mal ihren Senf dazu geben können. Ich bin schon zu sehr
in dieses Land eingetaucht und habe mich verliebt J
Joa…
dann fangen wir doch mal an. Nach über 20 Stunden Flug verbrachte ich die
ersten Tage in Perth. Ohne Jenny J
Dafür mit anderen tollen Deutschen… Wir sind ja überall auf dieser Welt. Nach 4
Tagen war ich dann aber auch genug Mutti für die Horde 19Jähriger und bin nach
Sydney geflogen. Wie Jenny schon ankündigte erfolgt der Anflug auf Sydney vom
Wasser aus, was natürlich sehr nice ist, denn man sieht die Harbour Bridge usw.
(eh dit is
voll geil) Ich hatte dazu noch das Glück, dass die Sonne gerade
unterging. Dat war echt toll und ich hatte echt ein bissl Pipi in den Augen.
Ach ja…dann gings endlich nach Wolle zu Jenny. Der Zug brauchte 2 Stunden, um
dann finally in Wolle anzukommen. Und da stand sie dann die Frau Hellmich…geil!
Da wurde erstmal geknutscht, gedrückt, geheult, wieder gedrückt usw. Immer
wieder schön so ein Wiedersehen.
Bei
Jenny gilt ja: Es lebe der Sport…also ab zum Volleyball. Dabei hat mich nur
eine Sache verwirrt…es geht vorher in den Pub zum Biertrinken und nicht danach.
Zuerst dachte ich…okay Isa kleines Verständnisproblem, wir fahren bestimmt erst
in die Turnhalle, aber nee nee erst in den Pub. Da wurde dann auch das volle
Programm zelebriert: Schnitzel mit Pommes, Bier, Chocolate cake zum Nachtisch Jenny: das is nicht immer so J war
ein schwacher Moment …crazy die Australier. 20:55 dann Aufbruch
zur Turnhalle (man bemerke 21:00h beginnt das Spiel). Mit warm machen haben die
es hier nicht so. Einmal den Ball durch die Halle pfeffern muss reichen und
dann gings los. Jenny: Ja Arme kreisen reicht, nicht Rita J He He
Am
nächsten Tag musste Frau Hellmich ja noch in school und ich hab erstmal
ausgeschlafen. Als ich aufstand sah ich einen Zettel: Morgään…Sofort Balkon!
Dann weeßte was mich hier hält. Hab ich natürlich sofort erledigt, will ja
keinen Ärger mit der Chefin kriegen. Jenny: Jawoll,
richtig so. Und tatsächlich…das kann sich sehen lassen. NICE!!! Jenny: Ja, ich weine fast jeden Morgen.
Die
nächsten Tage haben wir eher ruhig verbracht und erstmal etwas „Sightseeing“
(wenn man das so nennen kann) in Wolle gemacht. Is ein bißchen so als wenn ich
Sightseeing in Spremberg machen würde. Jenny: Davon
muss ich mich erstmal selbst überzeugen. Hab Spremme noch nie jesehn. Aber
trotz alledem ich mag Wolle. Wirklich! Oder wie die Australier sagen würden: We
love the Gong! Ist super schön hier: Meer, Strand, Hafen, Pubs, Meerblick vom
Balkon…mehr braucht man nicht zum glücklich sein.
Am
Freitag ging es dann zu Nardia nach KIAMA.
Also Rucksack gepackt und ab gings. Das war ein echt tolles Wochenende!!!
Malerische Landschaft!!! Ein bisschen wie in Schottland. So stell ich mir das
zumindest vor: Berge, Klippen, viel Grün, Küsten mit traumhaften Stränden usw. Nardia
war so lieb und hat uns überall herumgefahren. Damit war der Zeitplan ziemlich
straff, aber es hat sich echt gelohnt! Wie würde Frau Hellmich sagen: NICE!!! Lassen
wir mal Bilder sprechen…
![]() |
| Hi Ho Hi Ho ... Wir sind vergnügt und froh :) |
Die
folgenden drei Tage war Jenny ja wieder in der Schule und ich war vormittags
auf mich gestellt. Da das Wetter langsam sommerlicher wird, konnte ich den ein
oder anderen Tag am Strand verbringen. Das ist schon echt was Feines, wenn man
den Strand vor der Haustüre hat. Kann man sich dran gewöhnen.
Am
Donnerstag ging es dann in den Symbio
Wildlife Park. Das war ja mal echt ein Erlebnis! Mein erster Koala-Kontakt.
Jenny: Meener och. Das Leben würde ich auch führen.
Man sind die niedlich. Vor allem haben diese Tiere einen echt entspannten
Lifestyle: 22 Stunden schlafen am Tag. In meinem nächsten Leben werde ich auch
Koala! Das steht fest. Hier wieder einige Bilder von unserem Koala-Shooting:
Freitag
ging es dann nach Sydney!!! Ja…Sydney…was gibt es da zu sagen: Große
Stadt. Sehr groß! Aber auch sehr sehenswert. Ist schon ein unbeschreibliches
Gefühl, wenn man vor der Oper steht oder auf die Harbour Bridge schaut. Das
sollte man schon mal gemacht haben. Nachdem wir am Freitag in unser Hostel
eingecheckt haben, gings erstmal zur Free-Sightseeing Tour. Sehr witzige Tour
mit zahlreichen Informationen. Das war ein ziemlicher Fußmarsch, obwohl wir uns
nur in der City bewegt haben. Aber wie schon gesagt Sydney ist halt groß. Samstag
haben wir uns dann was richtig Feines vorgenommen. Walk nach Manly. 10
Kilometer sind nicht zu unterschätzen. Aber es war die Sache wert. Der Ausblick
während des Walks hat für die zahlreichen Treppen und Aufstiege sowie das rege
anzutreffende Getier echt entschädigt. Jenny: Die
paar Echsen J In
Manly haben wir uns dann erstmal ein gutes deutsches Bier gegönnt, um uns von
den Strapazen zu erholen J
Zurück gings dann mit der Fähre. Das ist ja mal echt ne tolle Sache, wenn man
auf den Hafen zufährt und die Oper und die Harbour Bridge sieht. Geilo! Richtig
touri-mäßig hat Frau Hellmich natürlich auch die restlichen Touristen vom Bug
des Schiffes vertrieben, damit DAS perfekte Foto kriegen…Hihi Jenny: Eh das is ja mal selbstverständlich. Die standen
aber auch alle ungünstig. Tse tse. Muss man immer erstmal nen Machtwort
sprechen.
Sonntag
war Jenny zu den Finals im Volleyball (Jenny: Was
wir leider verloren haben L) und somit bin ich wieder mal alleine los. Da
das Wetter toll war, konnte man Sydney einfach mal am Sonntag genießen…
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| Manly Walk. 10 ks. Puhhh |
Die
nächsten Tage verbrachten wir wieder in Wolle mit dem üblichen Programm:
Montag: Steak-Night im North-Gong, Dienstag: Volleyball&Pub, Mittwoch:
Schnitzel-Night…wie man sieht an der Verpflegung mangelt es hier nicht. Jenny: Hierbei handelt es sich ganz untypisch für
Australien um recht moderate Preise J
Donnerstag
hieß es dann wieder Koffer packen und ab nach Byron Bay….YEAH!!! Einer meiner Favourites auf diesem
Australientrip. Einfach ein wahnsinnig entspanntes Örtchen! Stress ist dort ein
Fremdwort…mag auch am Marihuana-Konsum dieser Gegend liegen. Von der
vorherrschenden Gelassenheit haben wir uns natürlich sofort anstecken lassen
und die Tage erstmal mit Strand und Rumhängen im Hostel verbracht. Dadurch,
dass wir am ersten Abend gleich die Fanny aus Berlin kennenlernten entstand ein
lustiges Trio für die Tage in Byron Bay. Fannys Ukulele hat die Sache perfekt
gemacht. Jenny und ich haben beschlossen uns auch Eine zu kaufen, um uns gegenseitig
Jenny- und Isagramme singen zu können. Jenny: He He
Rumhängen scheint ein weit verbreiteter Trend in Byron Bay zu sein…Man Man Man
wie manche Leute dort in diesem Hostel abasseln ist echt der Wahnsinn. Nach 2
Tagen Hardcore-Entspannen fühlten wir uns dann aber auch mal genötigt Byron Bay
zu erkunden. Also auf zum Leuchtturm. Geiler Ausblick! I love it! Am nächsten
Tag ging es dann auf Whale-Dolphin-Watching-Tour mit dem Kajak. Aufregend! Nach
einem kurzen Kajak-Crashkurs ging es raus aufs Meer. Das Problem war nur, dass
der Wind drehte und stärker wurde, während wir auf dem Wasser waren. Das hieß:
erschwerte Bedingungen für die Rückkehr zum Strand. Als der Guide dann noch
meinte: „Now I tell you something about surfing kajaks“ wurde mir echt ein
bißchen anders. Jenny und ich starteten also um zum Strand zurück zu kommen.
Wenn eine Welle kommt heißt es paddeln, paddeln, paddeln und zurücklehnen, was
man allerdings nur bedingt hinbekommt. Bedingt heißt eigentlich gar nicht…. Jenny: Es sind fast alle gekentert. he he wir sind
also gekentert und ich hab echt gedacht: So das wars jetzt. Die Sache überleben
wir nicht. Das Kajak ist über uns geflogen und die Wellen haben einen total
nach unten gezogen. Aber wir haben es überlebt und es war echt eine lustige
Erfahrung. Natürlich haben wir weder einen Wal oder einen Delfin gesehen.
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| die Fanny :) |
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| He He Isa kauft Goon ... Classy |
Nach
einem kurzen Zwischenstopp in Wolle ging es am nächsten Tag mit Hayley nach Neuseeland. Dort starteten wir nach
Ankunft in Christchurch unseren Road-Trip nach Franz Josef Glacier, Queenstown
und Lake Takapo. Ein ziemlicher Ritt wenn man sich das mal auf der Karte
anschaut. Man bedenke, dass wir nur 7 Tage Zeit hatten. Neuseeland ist quite
impressive. Wahnsinnslandschaft. Auch wenn wir viel im Auto gesessen haben,
haben wir echt viel gesehen: Gletscher, Berge, Sehn, Meer. Von allem was dabei.
Christchurch war leider nicht so aufregend, da dort im Februar ein Erdbeben
war, was die Stadt ziemlich zerstört hat. Die Innenstadt war komplett
abgesperrt und auch darum liegende Häuser wurden evakuiert und die Schäden sind
noch sichtbar.
Auch
hier ist es wieder mal aussagekräftiger Bilder sprechen zu lassen…
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| Roadtrip ... |
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| Queenstown - errinnert mich sehr an Interlaken übrigens :) |
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| Hier is Frodo mit Sam lang und hat die Geister im Wasser schwimmen sehn. uhhhh |
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| :( Hier is Boromir gestorben. |
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| Neuseeland scenary is echt krank ... Aber trotzdem bin ich froh wieder mein Meer zu haben. Aber Neuseeland ist ein Muss und da muss ich nochmal hin ... Hmmm |
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| Ohne Scheiß ... Ich hab Paradies gesehn. Wahnsinns Natur in NZ. Überragend .) |
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| Frisbee Golf mit der Isa ... |
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| Geiler Sport ... |
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| Lake Tekapo |
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| beste Hostelaussicht ever ... |
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| Ja es war ein bisschen windig :) he he |
Beenden
möchte ich diesen Blog mit einigen Fun-Facts.
Das heißt Dingen, die ich in Australien spannend, verwirrend, beeindruckend
finde, weil sie einfach anders sind als in Good Old Germany:
- · Linksverkehr (ist und bleibt komisch)
- · die Pub-Kultur (Essen, Bier, Sportwetten, Trivia-Nights, kostenloses Wasser à einfach anders als bei uns)
- · Waschmaschinen funktionieren nur mit Kaltwäsche
- · Free Busses und free Party-Busses (das ist mal echt ne geile Sache)
- · wenn man einen Betrag zahlen muss, der auf 0,99 endet wird immer aufgerundet à es gibt keine 1 Cent Münzen
- · Opel heißt in Australien Holden
- · die australischen Geldscheine sind unkaputtbar Jenny: Ja man kann damit Surfen gehen
- · Australien ist zweimal so groß wie Europa, hat aber nur 22 Millionen Einwohner
- · in Australien gibt es kein H&M (Warum?)
- · Smartphone-Invasion à jeder besitzt so ein Ding und muss zu jeder Zeit an jedem Ort up to date sein (ziemlich erschreckende Entwicklung wie ich finde)
- · der Sand am Strand quietscht beim Laufen (warum auch immer)
Hier noch ein paar Fun-Moments
mit der Isa:
Also heute is das Wetter ja mal
nicht so toll. Regen!!! Bei Isa ist das Glas auch schon nur noch halb voll. Bei
mir geht’s. Umso lustiger werden unsere Gespräche „inside“ und da haben wa uns
gedacht doch mal nen paar Weisheiten festzuhalten:
Legende: Isa,
Jenny
1. Eh
Jenny, beim Anflug auf Sydney hatte ich Pippi in de Augen!
2. Da
hab ich mal ordentlich abgekeimt.
3.
Ich fand auch der Eisbergsalat hat komisch geschmeckt. (Es war ja auch Weißhohl
J - nicht ohne Grund nur 2,7. he he)
4.
Isa, wie magst du dein Steak? Nicht das ich unter Kontrolle hätte J
5. My boyfriend shooted me up! Ich bin dann auch together gebreakt. (Im Deutschen hat
ihr Freund sie vielleicht abgeschossen, aber im Englisch “he stood her up”.)
Was
soll ich da zum Schluss noch sagen? Isali es war mir ein Fest und als du in den
Bus gestiegen bist, is mir doch ne Kuller ausm Auge gerollt. Bis zur Ampel hat
es nicht aufgehört J Na
das Wiedersehen is ja diesmal wirklich nicht soooo lang. Danke für die schöne
Zeit. Ich werde unsere Abendbrotzeiten (einschließlich deiner Kochkünste)
vermissen.
Und
ihr anderen, die meinen Blog lesen. Ich geb euch nen riesen Kängarooknutschaaaa
J



























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